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Viele
Familien werden durch den Tod des Familienvaters in große
Not gestürzt. Der ÖBB-Waisen- und Unterstützungsverein
hilft.
Für die Kinder Martina, 14, Juliane 10, und Patrizia, 8 ist
seit dem 20. Mai des vergangenen Jahres wohl nichts mehr so, wie
es vorher war. An jenem Tag kam ihr Vater während des Dienstes
bei einem Stromunfall ums Leben. Auch die Väter von Andrea
und Gerold, Nadine und Stefan kehrten in diesem Jahr nicht mehr
von der Arbeit zurück. Abgesehen vom schmerzlichen Verlust
und den daraus resultierenden menschlichen und materiellen Problemen
haben diese Kinder eines gemeinsam: Sie dürfen in der wohl
schwierigsten Zeit ihres noch jungen Lebens auf den Waisen- und
Unterstützungsverein der ÖBB zählen. |
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ÖBB-Waisen- und Unterstützungsverein
1010 Wien, Elisabethstr. 9
Spardabank Wien Kto.Nr.: 22010350011 Blz: 14900
Kontakt:
Tel.: 93 000 - 33 262 Fax: 93 000 - 25 214 |
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Der ÖBB-Waisen- und Unterstützungsverein
betreut derzeit 436 Waisen und weist die stolze Zahl von 83.749
Mitgliedern aus, die durch ihre Spendenbereitschaft die finanzielle
Basis für die umfangreichen Tätigkeiten legen. So gibt
es neben anderen Aktionen jedes Jahr ein begeistert angenommenes
Ferienlager, heuer im Jugendgästehaus Bruck/Mur, und
zusätzlich Computerferien.
Ein wichtiger Punkt in der Tätigkeit des Vereins ist immer
auch die Weihnachtskartenaktion, deren Reinerlös dem Waisenverein
zufließt. Kontaktperson dafür ist Brigitte Kogler,
die Ihre Bestellungen und die Beitrittserklärungen entgegennimmt:
Basa 880-33262, Fax: 880-25362 Danke! |
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Ein sehr schönes Beispiel für die positive
Tätigkeit des Waisenvereins liefert der Fahrleitungsmonteur
Martin Wiesmüller, der im Alter von vier Jahren zum
Halbwaisen wurde. Ihn fragten wir, was diese Institution der ÖBB
für Ihn bedeutet: "Ich kam aus einer relativ finanzschwachen
Familie, so dass uns der Tod meines Vaters doppelt traf. Der Waisenverein
bedeutet für mich, dass ich immer eine Ansprechadresse hatte,
wenn es uns schlecht ging. Eine Adresse, wo ich hingehen konnte."
Martin Wiesmüller hat die guten Erfahrungen zu seinen eigenen
gemacht und betreut heute als Hilfserzieher zusammen mir seiner
Frau Christine die Kinder auf den Ferienlagern. Er nimmt sich
dafür extra Urlaub. Hochachtung! |
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