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Wilfried
Schuster
Geboren am 20.2.1957 in Wien, besuchte
ich in den frühen 70-er jahren das Musisch-Pädagogische-Realgymnasium
in Eisenstadt. Ich sehe mich als typisches Kind der "nach-68-er-Generation".
Für mich bedeutet dies, dass meiner persönlichen Kreativität keine
Grenzen gesetzt waren und Kunst ein zentraler Punkt meines Lebens
wurde.
Nach meinem Schulabgang holte mich die Realität des Lebens ein und
ich vernachlässigte die Kunst. Jedoch während meines UNO-einsatzes
auf den Golanhöhen gab es ein einschneidendes Erlebnis für mich:
Als ich einen Kurzurlaub in Kuwait verbrachte wohnte ich in einer
Jugendherberge mit einem Ägyptischen Kunststudenten zusammen. Dieser
entdeckte ein gelungenes bild, dass ich in meinem Passetui aufbewahrt
hatte und er wollte es mir um jeden Preis abkaufen. Erst später
wurde mir bewusst, dass meine Art zu zeichnen der orientalischen
Ornamentik sehr entgegen kommt. Übrigens habe ich das Bild für ein
Mittagessen dem Ägyptischen Kunststudenten überlassen.
Erst im Jahr 1990 bei einem KOB-Gespräch lernte ich eine kunstbegeisterte
Dame kennen, die mich drängte meine künstlerische Ambition wieder
zu nutzen. Ich begann zuerst mit kleinformatigen Collagen, später
vergrößerte ich die Formate und begann meinen Stil in realistische,
figurale Konzepte zu integrieren. Bald genügte es mir auch nicht
mehr nur einfach buntes Zeichenpapier zu verwenden sondern ich entwickelte
ein Verfahren mit dem ich mir die Hintergründe sowie farbliche Schattierungen
der Figuren selbst legen konnte.
Die Titel meiner Bilder entspringen oft Musiktitlen, da ich beim
Zeichnen immer Musik höre; insbesondere von Vangelis, der mein Lieblingskünstler
ist. Als Polizist und Jugendkontaktbeamter bin ich in der Wachstube
Hietzing erreichbar.
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